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Oliver Sampson - Biografie

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Nur die Fakten

Schon als Kind hatte Oliver Sampson Musik- und Keyboardunterricht. In der High School experimentierte er mit einigen Freunden, die ebenso wie er an ihren Auftritten arbeiteten und sich später in der internationalen Musikszene sahen. Merlo Podlewski spielte Gitarre in Josh Haydens (Sohn von Jazz Great Charlie Hayden) Band Spain und Bass für den internationalen Sänger, Komponisten und Surf-Star Jack Johnson. Mike Bishop spielte als Beefcake the Mighty Bass bei den Shock Rockern GWAR. "Wer hätte gedacht, dass wir drei Kerle, die wir in der zehnten Klasse jeden Tag in der Schule zusammen am Mittagstisch saßen, professionelle Basser werden würden?" amüsiert sich Oliver heute.

Bereits am College begann Oliver Musik ernst zu nehmen und sich mit seinem auserwählten Instrument, der Bassgitarre, auseinander zu setzen. Nachdem er nur drei Monate während der Sommerferien nach seinem Freshman Jahr Bass gespielt hatte, gründete Oliver seine erste Band, eine Coverband, die ihre Namen schneller wechselte als er die Gitarrensaiten. Schließlich blieben die Nachwuchsmusiker bei Black Ice und hatten beachtliche Erfolge in der College-Stadt Blacksburg, Virginia, aber auch in der Mittel-Atlantik-Region als Vorgruppe für die dort bekannte Band Kage und den MCA-Records-Künstler August. Ein Höhepunkt für Black Ice war das Konzert für 5000 Examensschüler im Virginia Tech's Lane Stadium in 1991. "Trotzdem hat mich mein Weg zu einer Karriere außerhalb der Musik geführt", beschreibt Oliver sein Studium zum Computer-Ingenieur. "Ich wusste aber, dass ich meinen Beruf dazu nutzen musste, um meinen Wunsch, ein professioneller Musiker zu werden, um zu setzen."

Die College-Zeit war ideal, um musikalische Einflüsse auf zu nehmen. In der aktiven Musikszene, vielen Auftritten für die Live-Erfahrung und im Musikbusiness begann Oliver mit Tontechnik für andere Bands, um die Kosten für die PA der eigenen Band zu reduzieren. Währenddessen nahm er die Musik von Freunden auf, die auf dem Weg zu ihrem eigenen musikalischen Erfolg waren: Steven Terry von Whiskeytown und The Damnwells, Yogi, Jim Hodson von Jennifer on Sunday und Scott "Therm" Brothmarkle von Smartbomb, Quitter UK und Emmet Swimming.

Als er 1992 wegen des Berufs nach Raleigh, North Carolina, zog, schloss sich Oliver der Hardrock Band Bladewalker an, eine Experimental-Rockband, die in ganz North Carolina auftrat. Bladewalker löste sich auf als Oliver und der Sänger von Black Ice, Jason Burke, beschlossen, wieder gemeinsam am Originalmaterial zu arbeiten. Aus diesem Projekt wurde, ohne Jason, Goujroy, eine progressive Metal-Band, die hart arbeitete, um das Niveau von Komposition und Texten zu steigern. Obwohl die Band Teil einer Musikszene war, die Columbia-Künstler hervor brachte wie Dag und Cry of Love und Underground Superstars wie Archers of Loaf, Squirrel Nut Zippers und Ben Folds Five und Goujroy gerade begonnen hatte, in Raleigh einen Ruf zu erlangen, trennte sich die Band 1995. Gonjroy hatte eine Debut-CD aufgenommen, die aber nie veröffentlicht wurde.

Seinen Altagsjob verfogend zog Oliver Ende 1998 nach Deutschland und schloss sich den Rockern Dragonfly an (jetzt: The Bite), die mit gutem Erfolg in Süddeutschland auftraten. Nachdem er Dragonfly verlassen hatte, spielte Oliver ab Sommer 2001 mit den Pop-Rockern P.O.C. Gemeinsam gab es einen Fernsehauftritt im Club Max mit Max von Thun. Im Herbst 2001, nachdem Oliver seinen Ingenieursjob aufgegeben hatte, um hauptberuflich Musik zu betreiben, traf er auf die Gothic-/Industrial Rock-/Metal-Band wooDLawn. Im Sommer 2002 spielte er außerdem als Sideman mit den Pop-Rockern Cute, u.a. bei SWR3-Events.

Der Umzug nach Deutschland brachte Oliver Zeit, über seine aktuelle musikalische Situation zu reflektieren und neuen Anlauf zu nehmen. Bis dahin fast ausschließlich Autodidakt entschloss sich Oliver, sich jetzt mehr dem formalen Musikstudium zu widmen. Im Sommer 2000 nahm er an einer Intensive Bass Week am Bass Collective in New York City teil. Er intensivierte das Studium durch regelmäßigen Unterricht beim lokalen Bass-Helden Ralf Franz und im Kontrabass mit Florian King. Für das Kontrabass-Studium waren Live-Orchester-Auftritte ein Muss und Oliver nutzte die Gelegenheit von 2002 bis 2004, traditionelle und moderne Orchester- und Big Band-Stücke mit dem örtlichen Musikverein zu spielen.

WooDLawn hatte inzwischen einen Namen im Geschäft und einen Plattenvertrag mit einem kleineren Label in Norddeutschland. WooDLawn tourte quer durch Deutschland durch die größten Underground Clubs in Berlin, Leipzig und Frankfurt, als Vorgruppe für Crux Shadows, Megaherz, Scream Silence und The Cascades. Die von der Kritik gelobte EP Sunlight wurde veröffentlicht. 2004 legte wooDLawn ihre Aktivitäten auf Eis als ein neuer Plattenvertrag im letzten Moment scheiterte. Anfang 2006 veröffentlichte wooDLawn unabhängig die lange erwartete Folgeproduktion zu Sunlight mit dem Titel Sliver auf einem eigenen Label, Turm 18 Records, und suchte nach einem Vertrieb.

2004 gab es für Oliver eine Gelegenheit seine Produktionskompetenzen zu erweitern. Oliver wurde angefragt, eine Hymne für die Bundesliga-Volleyballer des VfB Friedrichshafen auf zu nehmen. Oliver gründete Matchpoint, um den Song "Our Finest Hour" und die deutsche Version "Heut ist unser Tag" auf zu nehmen. Eine Single-CD mit den Songs wurde veröffentlicht und während der Saison 2004 gespielt, als das Volleyball-Team auf dem Weg war, Pokalgewinner zu werden. ?Das war eine wirklich aufregende Chance und eine komplett neue Erfahrung. Es war das erste Mal, dass ich einen Song geschrieben habe für jemand anderen. Normalerweise schreibe ich Songs und hoffe, die Leute mögen sie; das war wirklich anders. Ich hoffe, ich bekomme wieder einmal die Gelegenheit, für andere zu schreiben mit einer ähnlichen Absicht."

Oliver produzierte auch einen Remix vom Album des Londoner Gitarristen Terry Munday, The Human Zone. "Welcome to the Last Hotel (Hanging Lower Remix)" ist ein aufregendes Beispiel für das Zusammentreffen eines Gitarren-Helden mit der Elektronik. "Terry hat mich im Internet gefunden und nach einiger Zeit des E-Mail-Kontakts und einem Besuch in London kamen wir auf die Idee, unsere Talente zu verschmelzen. Wir arbeiten immer noch an den Plänen fürLive-Material, aber bis es so weit ist, werden wir auf diese Art und Weise weiter arbeiten. Terry ist ein Monster-Gitarrist und ein toller Kumpel. Ich bin stolz, ihn als musikalischen Partner zu haben."

Während der Auszeit, in der wooDLawn ihre Strategie überdachte, gründeten Oliver und wooDLawn-Schlagzeuger Yann Zimmermann Rack, eine Hardrock Band, in der Hoffnung, damit zu ihren Wurzeln zurück zu kehren. Die Band startete 2005 blitzartig, musste aber einige Monate später durch eine Umbesetzung einen Rückschlag verkraften. In neuer Formation begann die Band noch einmal Mitte 2006.

Parallel dazu nahm Oliver die Bassspuren zu Jason Burkes Debut CD Swimming auf - via Internet und CDs per Post zwischen North Carolina und Deutschland. Die CD präsentiert Jasons Pop-, Rock- und Progressive-Einflüsse und ermöglichte Oliver und Jason zu zeigen, warum sie so lange und über so große Distanz zusammengearbeitet hatten.

2005 brachte neue Wege für Oliver: er entwickelte seine Leidenschaft für Jazz, Latin und Weltmusik weiter und spielt seither mit Ralle Fricker bei Sambinha, eine Band, die Samba, Bossa Nova und brasilianischen Pop interpretiert. Außerdem spielt Oliver bei Ravi-Indra, der indischen Weltmusikband von Ralle Fricker. Sambinha hat vor, Ende 2006 ins Studio zu gehen und eine CD zu veröffentlichen.